Medientipp – KI in der Arbeitswelt
„Arbeitswelt und KI 2030“
In sieben Kapiteln wird ein kompakter Überblick zu den wichtigsten Aspekten wie ethische, rechtliche und praktische Herausforderungen zum Thema geboten.
520 Seiten, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Die Herausgeber: Dr. Inka Knappertsbusch ist Fachanwältin für Arbeitsrecht und Kai Gondlach Zukunftsforscher.
Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis erläutern in ihren Beiträgen anhand von Beispielen, Praxistipps und Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen die neue Welle der Entwicklung von KI, vor allem im Bereich der generativen KI, optimal nutzen können.
„Der Einsatz von KI in der Arbeitswelt: 100 Fragen und Antworten“
Praxisorientierte Fragen zu: wie KI funktioniert, welche Chancen und Risiken bestehen und welche rechtlichen Vorgaben – wie DSGVO und die europäische KI-Verordnung – zu beachten sind.
150 Seiten, 2025, Die Autoren:
Raphael Lugowski, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Referent mit den Schwerpunkten Betriebsverfassungsrecht und Beschäftigtendatenschutz; Kevin Wagner, Informatiker, Referent und IT-Sachverständiger für Betriebsräte
Dieser kompakte Leitfaden richtet sich vor allem an Personalverantwortliche und Datenschutzbeauftragte. Besonderes Augenmerk liegt auf der generativen KI, wie Sprachmodellen (z.B. ChatGPT) und Bildgeneratoren (z.B. Midjourney). Ideal für alle, die konkrete und verständliche Lösungen für den KI-Einsatz in der Arbeitswelt suchen.
„KI-Revolution der Arbeitswelt: Neue Perspektiven für Management, Organisation und HR“
In diesem Standardwerk wird der Wandel von Jobprofilen beschrieben und belegt, wie wichtig die Zusammenarbeit von IT und HR im Unternehmen ist.
322 Seiten, 2. aktualisierte und überarbeitete Auflage 2026. Prof. Dr. Michael Groß berät seit vielen Jahren Unternehmen in der digitalen Transformation, im Change Management und Talent Management.
22 Fachbeiträge von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis – darunter SAP, REWE, ZEISS, CoachHub und Fraunhofer IAO – geben strukturierte Antworten auf die drängendsten Fragen rund um den KI-Einsatz im HR-Bereich und in der Organisation.
Neu in der 2. Auflage: erfolgreich KI-Agenten einsetzen, Umgang mit Arbeitnehmervertretungen bei der Einführung von KI, neue Beiträge u.a. von Prof. Dr. Carsten C. Schermuly, Prof. Dr. Jutta Rump, Prof. Dr. Tobias Kämpf und Markus Fink.
„KI-Kompass für KMUt“
Richtet sich an Führungskräfte und gibt konkrete Handlungsempfehlungen, wie KI erfolgreich und menschenzentriert im Betrieb implementiert werden kann.
Die Broschüre wurde im Rahmen des INQA Projektes humAin work lab erarbeitet.
Kostenloser Download unter: www.inqa.de
„DGUV Forum“
die Ausgabe 1/26 befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Nutzung von KI im Arbeitsschutz
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man selbstlernende KI-Systeme so sicher in Maschinen einbauen kann, dass sie keine unvorhersehbaren Unfälle verursachen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die arbeitspsychologischen Folgen wie Technostress und Wirksamkeitsverlust, die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden müssen. Außerdem bietet die Ausgabe mit einer neuen DGUV Information konkrete, dreistufige Prüfkriterien (Must-have, Should-have, Nice-to-have) zur Auswahl digitaler Gesundheits-Apps im Betrieb.
Kostenloser Download unter: https://forum.dguv.de
„Ingo Hamm, Abenteuer: Kommunikation“
Algorithmen fordern klare Prompts. Wie uns Maschinen lehren können besser zu kommunizieren.
Erfolgreiche Kommunikation basiert laut dem Wirtschaftspsychologen auf drei einfachen Prinzipien: den Kontext zu liefern, Erwartungen präzise zu steuern und das zu sagen, was man wirklich meint. Wer lernt, eine KI klug zu füttern, verbessert somit automatisch sein „People Prompting“, also das Führen von Mitarbeitern, das aktive Zuhören und das präzise Fragen im Alltag. Das Werk ist kein technischer Ratgeber, sondern ein psychologischer Weckruf nach dem Motto: Prompting ist Silber, Reden ist Gold.
„Barbara Oberrauter-Zabransky: Die KI kann mich mal“
Ein Wegweiser, wie KI funktioniert, was Tools wie ChatGPT wirklich können und wo die Grenzen liegen.
Der provokante Titel verrät bereits die Richtung: Es geht darum, die Berührungsängste vor Künstlicher Intelligenz zu nehmen und den aktuellen Hype zu entzaubern. Die Autorin räumt mit dem Mythos der „allmächtigen“ KI auf. Sie erklärt verständlich, dass Tools wie ChatGPT im Grunde hochentwickelte statistische Text-Voraussagemaschinen sind und keine denkenden Wesen. Das Buch zeigt auf, wo die echten Grenzen liegen (z. B. beim logischen Denken oder bei Fakten) und warum der Mensch mit seiner Intuition, Kreativität und Empathie unersetzbar bleibt. Sie gibt praktische Tipps, wie man die berüchtigten „Halluzinationen“ (Erfindungen) der KI entlarvt und wie man Prompts so formuliert, dass die Fehlerquote sinkt (z. B. durch den Befehl: „Wenn du die Antwort nicht weißt, erfinde nichts, sondern sage es mir.“). Das Buch ist als modularer Wegweiser konzipiert, den man nicht zwingend von vorne nach hinten lesen muss.
Webportale und Tools
„Denkfabrik“
https://www.denkfabrik-bmas.de/
Die Denkfabrik ist eine Unterabteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Sie forschen zum Thema „AI Literacy“ im Kontext von Arbeit. Ihre veröffentlichten Studien und Leitfäden (wie die Meta-Analysen zu Kompetenzdimensionen) definieren konkret, welche Fähigkeiten Angestellte heute brauchen. Hervorragend für strategische Entscheider.
„KI-Campus (Die Lernplattform für Künstliche Intelligenz)“
https://www.stifterverband.org/ki-campus
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt bietet kostenlose, staatlich geprüfte Online-Kurse (MOOCs), Videos und Podcasts speziell für verschiedene Berufsgruppen (z. B. KI in der Medizin, KI im Management, KI in der Schule). Nutzer können hier direkt Zertifikate erwerben und ihre KI-Kompetenz nachweisbar steigern.
„Hans Böckler Stiftung Künstliche Intelligenz“
https://www.boeckler.de/de/kuenstliche-intelligenz.htm
Die Hans-Böckler-Stiftung, das Studien- und Forschungsförderwerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), untersucht Künstliche Intelligenz (KI) vor allem mit dem Fokus auf Arbeitnehmerrechte und Mitbestimmung. Sie erforscht die Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt und berät Betriebsräte. Es werden Leitfäden, Informationsportale und Schulungen angeboten, um Betriebsräte fit für die Verhandlungen über KI-Systeme (wie z. B. Betriebsvereinbarungen) zu machen.
„Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung Online Magazin IAB Forum“
https://iab-forum.de
Das IAB-Forum ist eine Informations- und Wissensplattform, sie bietet fundierte wissenschaftliche Analysen, Interviews und Dossiers zu Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Ein Forschungsschwerpunkt ist, wie Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt, Berufe und Unternehmen verändert. Im Zentrum stehen dabei die Automatisierung von Tätigkeiten, betriebliche KI-Nutzung, makroökonomische Effekte sowie soziale Ungleichheiten.
„KMU Magazin“
https://www.kmu-magazin.ch
Das «KMU-Magazin» ist eine der führenden Schweizer Fachzeitschriften für Unternehmensführung. Es richtet sich primär an Unternehmer und Geschäftsführer von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Es erscheint 8 x im Jahr und jede Ausgabe widmet sich detailliert einem Schwerpunktthema. Es zeichnet sich durch seinen hohen Praxisbezug aus und bietet direkt umsetzbares Wissen für den Unternehmeralltag.
„Institut für Arbeitsschutz der DGUVl“
https://www.dguv.de/ifa/fachinfos/kuenstliche-intelligenz/index.jsp
Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) erforscht die Potenziale und Risiken von Künstlicher Intelligenz (KI) für die sichere Arbeitswelt. Es bündelt sein Fachwissen im Kompetenzzentrum Künstliche Intelligenz und Big Data (KKI) und befasst sich mit folgenden Schwerpunkten:
- Sichere Gestaltung & Zertifizierung
- Innovative Assistenzsysteme
- Normung & Standards
- Prävention & Beratung
„VBG KI -Monitor“
https://www.vbg.de/cms/arbeitsschutz/arbeit-gestalten/digitalisierte-arbeitswelten/ki-studie
Der KI-Monitor der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) ist eine groß angelegte Studie, die untersucht, wie KI-Anwendungen in Betrieben genutzt werden. Er richtet sich primär an Unternehmer, Führungskräfte, Betriebsräte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit in den bei der VBG versicherten Branchen.