Gesunde, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter, darauf beruht der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens.

Damit bekommen Maßnahmen und Engagement in der Betrieblichen Gesundheitsförderung eine besondere Bedeutung.

„Fit für Job und Leben“ – dieses Ziel zu erreichen, dabei wollen wir Sie unterstützen.

AKTUELL:

Algorithmus: Kollege oder Chef?+++Highlights der KI - Tagung der DGUV Akademie Dresden 2026

Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt

Künstliche Intelligenz gilt als Motor für Wirtschaft und Produktivität – das ist die Seite der Unternehmen. Doch auf der anderen Seite, jener der Beschäftigten, überwiegen oft Sorgen um den Arbeitsplatz, steigende Arbeitsbelastung oder die Frage nach zunehmender Überwachung. Optimismus versus Unsicherheit und Sorge. Technologien, die derart gegensätzliche Reaktionen und Haltungen hervorrufen, erzeugen eine „split reality“, eine gespaltene Realität. Die Ursachen liegen im rasanten Entwicklungstempo der KI, aber auch in der Kommunikation zwischen den gesellschaftlichen Ebenen.
Fazit: Künstliche Intelligenz ist da und verändert die Arbeitswelt grundlegend. Die zentrale Herausforderung lautet nun: wie können wir sie sicher und effizient für die Prävention, im Arbeits- und Gesundheitsschutz einsetzen und nutzen. Dieses Anliegen stand im Fokus einer Tagung der DGUV Akademie im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Die Zukunft der Arbeit“, die seit 2001 in Dresden stattfindet.

Unsere Beiträge zu diesem Thema:

Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz

Keiner will es und doch passiert es. Laut einer durch das BMAS in Auftrag gegebenen Studie sind 6,5% der Beschäftigten von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Auch wenn diese Zahl auf den ersten Blick nicht besonders hoch erscheint, sind die Auswirkungen nicht zu unterschätzen, – für die Betroffenen und Unternehmen. Durch Mobbing sind die Beziehungen aller daran Beteiligten nachhaltig gestört und das hat sowohl psychische als auch ökonomische Folgen.
Wie konnte das passieren? Ist das schon Mobbing, was hier gerade bei uns stattfindet? Was kann und was muss man da tun ? Diese Fragen stellt man sich im Unternehmen, wenn Konfliktsituationen zu eskalieren drohen. Auf dem 26. Forum Arbeitsmedizin in Deggendorf hat die BG RCI Mobbing zu einem Thema gemacht, Informationsmaterial vorgestellt sowie Arbeitsmediziner und Betriebsärzte dazu befragt.

Unsere Beiträge zu diesem Thema:


„Stop Mobbing“ (Toncollage)

 


26. Forum Arbeitsmedizin Deggendorf

 


Mobbing im Betrieb. Vortrag auf dem 26. Forum Arbeitsmedizin

 


Mobbing in der betrieblichen Praxis

 

Nachhaltigkeit & BGM

CSRD, ESRS, CSR, CSRG und SDG sind einige bis dato wenig bekannte Kürzel, die im Rahmen der EU-Nachhaltigkeitsberichterstattung benutzt werden. Diese neue Pflicht für Unternehmen tritt in Deutschland schrittweise in Kraft. Auch wenn Nachhaltigkeitsstrategien für die meisten großen Unternehmen mittlerweile zur täglichen Praxis gehören, stehen sie vor der Herausforderung, sie an jeweils neue Entwicklungen anzupassen. Laut EU soll „der bürokratische Aufwand für die Unternehmen dabei auf das absolut erforderliche Mindestmaß begrenzt werden.“ Doch seitens der Behörde liegt noch keine Standardisierung der Berichtspflichten vor, was zu Unsicherheiten bei der Umsetzung führen kann. Zudem verfügen viele Unternehmen möglicherweise nicht über die nötigen Ressourcen und das Fachwissen, um die Anforderungen optimal zu erfüllen. Besonders kann das kleine und mittlere Unternehmen betreffen, denn auch wenn es für diese Betriebe noch keine Pflicht zur Berichterstattung gibt, wird ihnen aus vielerlei Gründen empfohlen, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Abgesehen von moralischen Beweggründen bietet die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle klare Wettbewerbsvorteile, denn immer häufiger erwarten Kunden, öffentliche Auftraggeber, Banken und Investoren Informationen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Dabei wird in vielen mittelständischen Unternehmen bereits seit langem nachhaltig agiert, ohne dass es explizit so bezeichnet wird. Das trifft besonders auf Aktivitäten und Komponenten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu.

Unsere Beiträge zu diesem Thema:


13. Fachtagung Betriebliches Gesundheitsmanagement am 29.04.2025 in Aalen

 


Vortrag Kurt Gläser auf der 13. BGM Tagung des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall

 


Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen

 

Psychosoziale Gesundheit II

Im Jahr 2013 wurde sie eingeführt und die Unternehmen dazu verpflichtet sie umzusetzen: die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung am Arbeitslatz. Wie ist die Bilanz nach 12 Jahren? Im Ranking für die Bundesliga würde man sie im unteren Mittelfeld ansiedeln, mit sehr guten Chancen zum Aufstieg. Das bedeutet für alle Beteiligten dranzubleiben. Wir, Ihre Berufsgenossenschaft, tun das: mit dem Programm psyBel, das wir für die Präventionsarbeit kostenlos bereitstellen. Bei der Entwicklung wurden Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis und neuere wissenschaftliche Erkenntnisse einbezogen, um Instrumente anzubieten, die sich für alle Unternehmensformen eignen und vor allem effizient in punkto Aufwand sind. Die Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung als eines der wichtigsten Präventionsinstrumente im BGM kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Psychische Erkrankungen und Belastungen steigen von Jahr zu Jahr an, davon zeugen die Daten im jährlich vorgestellten Psychreport der DAK. Der BGM-Experte Professor Volker Nürnberg hat die Daten analysiert, und er sieht dringenden Handlungsbedarf in der Präventionsarbeit der Unternehmen.
Ursachen erkennen und infolgedessen passende Maßnahmen und Strategien zu entwickeln, das gilt vor allem in der Burnout-Prävention. Immer mehr Menschen fühlen sich überlastet und stufen ihr Burnout-Risiko als sehr hoch ein. Auch wenn die Ursachen und Symptome komplex sind, so werden sie nach neuesten Erkenntnissen häufig im Arbeitskontext angesiedelt. Diese Entwicklung zu stoppen muss nicht nur im Interesse, sondern auch in der Verantwortung eines Unternehmens liegen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Burnout-Prävention im Unternehmen ist es, mögliche Ursachen und Symptome zu erkennen und auch dafür, man kann es nicht oft genug betonen, ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung das optimale Instrument.

Unsere Beiträge zu diesem Thema:


Das Programm zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung der BG RCI psyBel

 


Professor Volker Nürnberg zum DAK Psychreport 2024

 


Burnout Prävention mit Sven Hannawald

 


Medientipps

 

Qualitätskriterien für digitale Anwendungen im BGM

Potenzielle Nutzer von BGM- und Gesundheitstools sind mit einer Flut von Angeboten konfrontiert. Die DGUV hat dazu eine Orientierungshilfe herausgegeben, und der BGM-Experte Professor Volker Nürnberg stellt einige wichtige Kriterien vor, die bei der Auswahl als Richtlinie dienen können. -> Zum Beitrag

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